Tatort - Heimatfront | Presse

Pressemitteilung des Saarländischen Rundfunks vom 11.01.2011

Erster Langfilm von Oscar®-Regisseur Jochen Alexander Freydank

Am 23. Januar 2011 zeigt Das Erste um 20.15 Uhr mit „Heimatfront" den sechsten Tatort des saarländischen Ermittlerduos Franz Kappl (Maximilian Brückner) und Stefan Deininger (Gregor Weber). Dieses Mal müssen sie den Mord an einer jungen Performance-Künstlerin aufklären, der mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan verwoben ist. Bei „Heimatfront" führte OSCAR-Gewinner Jochen A. Freydank, der 2009 für seinen Kurzfilm „Spielzeugland" mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde, erstmalig bei einem Langfilm Regie. Zudem wurden gleich fünf Rollen mit mehrfach ausgezeichneten Jungstars des deutschen Schauspiels besetzt, darunter der Gewinner des „Video Champion Artist Award 2010", Friedrich Mücke und Robert Gwisdek, Sieger in der Kategorie „Beste Einzelleistung" beim Festival des deutschen Films 2010.

Zum Inhalt: Während einer Kunstperformance wird die junge Viktoria Schneider aus weiter Entfernung erschossen. Für die Hauptkommissare Kappl (Maximilian Brückner) und Deininger (Gregor Weber) ist klar, dass nur ein geübter Schütze als Täter in Frage kommt. Da die Performance sich zudem kritisch mit dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan auseinandersetzte, fällt ihr Verdacht bald auf die traumatisierten Soldaten Philipp Weitershagen (Friedrich Mücke), Ingo Böcking (Constantin von Jascheroff), Lars Leroux (Ludwig Trepte) und Hendrik Milbrandt (Martin Kiefer). Klare Indizien sind Videos von deren Therapiesitzungen, die von der Künstlerin für ihre Performance benutzt wurden. Somit hat jeder der Vier ein Motiv, doch die Soldaten geben sich gegenseitig Alibis. Wie können Kappl und Deiniger die eingeschworene Gruppe aufbrechen?

Neben dem Hauptkommissar-Duo Maximilian Brückner und Gregor Weber sind wieder Lale Yavas als Gerichtsmedizinerin Dr. Rhea Singh, Hartmut Volle als Chef der Spurensicherung Horst Jordan und Alice Hoffmann als Sekretärin Frau Braun dabei. Neben Friedrich Mücke und Robert Gwisdek sind zudem die jungen Ausnahme-Talente Ludwig Trepte (Max-Ophüls-Preisträger 2006), Constantin von Jascheroff (Förderpreisträger Deutscher Film 2005) und Martin Kiefer zu sehen.

Regie führte Jochen A. Freydank. Das Drehbuch stammt von Christiane Hütter und Christian Heider, die ebenfalls beide ihr „Tatort"-Debüt feiern. Bearbeitet wurde das Buch von Uwe Wilhelm. So bleibt der „Tatort" des Saarländischen Rundfunks seiner Devise treu, auch jungen Autorenteams eine Chance zu geben.

Der „Tatort" ist eine Produktion der ProSaar Medienproduktion (Produzent: Martin Hofmann) im Auftrag des Saarländischen Rundfunks (Redaktion: Christian Bauer) und der Degeto für Das Erste.