Flaschendrehen

Flaschendrehen SR Carmen Schäfer Barbara Heinz

Die neun Jahre alte Christina (Mathilda Smidt), wäre lieber ein Junge. Ihre Freunde und Familie nennen sie Chris. Auf einer Grill-Party mit ihren Eltern, deren Freunden und vielen anderen Kindern gerät Chris beim Flaschendrehen in eine Rauferei: David, der sie küssen soll, verpasst sie nämlich kurzerhand eine Ohrfeige. Als später alle Fußball spielen, lassen die Jungs Chris nicht mitmachen. Doch dann rollt der Ball in eine Höhle am Waldrand – und keiner traut sich, die Höhle zu betreten und den Ball zurückzuholen. Das ist Chris‘ Chance, ihren Mut zu beweisen – doch plötzlich fällt sie ins Nichts. Als sie sich wieder aufrappelt, kann sie ihren Augen kaum trauen: Sie ist mitten in einem keltischen Dorf gelandet – ohne Strom, Autos, Telefon oder Fernseher. Dort lernt sie die Anführerin und Kriegerin Brid kennen und Chris lernt von ihr, dass auch Mädchen stark sein dürfen. In einem Zweikampf verdient sie sich ihren Fußball zurück und kann sich nun wieder auf den Weg nach Hause machen. Nachdem sie mit dem Ball wieder aus der Höhle gekommen ist, schließt sie Frieden mit David, wie sie es zuvor von Brid gelernt hat und stellt sich als Christina vor. Jetzt ist sie stolz, ein Mädchen zu sein.

Erstausstrahlung: August 2017 im KiKA
Premiere: Filmfestival Max Ophüls Preis 2017

Eine Produktion der ProSaar Medienproduktion im Auftrag des Saarländischen Rundfunks 2016.

Der 15-minütige Kurzfilm entstand im Rahmen des jährlichen EBU-Kinderfilmaustausches mit Teilnehmern aus Europa, Asien und Afrika. Federführend innerhalb der ARD ist der Saarländische Rundfunk.

©SR/Carmen Schäfer

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